FC St. Gallen steht im Fokus: Polizei erhöht jährliche Kosten auf 1,4 Millionen Franken
Am 7. Juli 2026 hat der Kanton St. Gallen angekündigt, die Ausgaben für Polizeieinsätze bei Fußballspielen auf rund 1,4 Millionen Franken pro Jahr zu erhöhen. Der Schritt richtet sich vor allem an die lokalen Vereine, darunter FC St. Gallen, die künftig stärker zur Kasse gebeten werden, um Fan‑Gewalt zu verhindern.
Warum steigen die Polizeikosten?
Die St. Galler Polizei hat in den letzten Monaten vermehrt Einsätze wegen Ausschreitungen in den Fansektoren verzeichnet. Laut Polizeichef Markus Keller verursachen diese Vorfälle nicht nur Sachschäden, sondern ziehen auch hohe Personalkosten nach sich. Deshalb prüft die Behörde zusätzliche Mittel wie Videoüberwachung und strengere Trennsysteme, um zukünftige Vorfälle zu minimieren.
Wie betrifft das FC St. Gallen?
Für den Klub bedeutet die neue Kostenregelung ein spürbares finanzielles Mehrgewicht. Der Vorstand muss nun zusätzliche Mittel für Sicherheitsmaßnahmen bereitstellen, was das Budget für Transfers und Spielergehälter belastet. Derzeit liegt FC St. Gallen auf dem zweiten Tabellenplatz der Super League mit 60 Punkten nach 33 Spielen (17 Siege, 9 Unentschieden, 7 Niederlagen) und einer Formkurve DWWLW. Mit 64 Torschüssen und 40 Gegentoren hat das Team einen Plus von 24 Toren, bleibt aber 14 Punkte hinter Spitzenreiter FC Thun.
Welche Maßnahmen plant die Stadt?
Der Kanton erwägt, die Fansektoren mit permanenten Kameras auszustatten und die Trennstreifen zwischen Heim- und Gastfans zu verbreitern. Zusätzlich sollen höhere Bußgelder für gewalttätige Fans eingeführt werden. Der FC St. Gallen arbeitet bereits mit Sicherheitsfirmen zusammen, um die neuen Vorgaben zu erfüllen, und plant, die Fan‑Community stärker in Präventionsprogramme einzubinden.
Ausblick: Was kommt als Nächstes?
Kurzfristig wird der Klub seine Ausgaben für Sicherheit erhöhen, um den behördlichen Auflagen zu genügen. Langfristig könnte die finanzielle Belastung die Transferstrategie beeinflussen, da mehr Geld für Infrastruktur statt für Neuzugänge reserviert werden muss. Beobachter erwarten, dass die Diskussion um Fan‑Sicherheit die nächste Saison weiter prägt, während FC St. Gallen um den Anschluss an den Tabellenführer kämpft.
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